| |
Es war einmal ein Teufel,
der hatte einen Spiegel und wenn man in den Spiegel guckt, dann sieht
man nur Böses. Deshalb wollte der Teufel mit dem Spiegel zu Gott
und den Engeln und ihm den Spiegel zeigen. Doch auf der Hälfte fiel
der Spiegel auf die Erde, wo er in 10000 Splitter zersprang. Das Problem
war, jeder Splitter hatte so viel Kraft, wie der Spiegel alleine.
Es gab auch zwei Kinder, die Gerda und Kay heißen. Sie waren unzertrennliche
Freunde. Doch eines Tages kriegte Kay einen Splitter ins Auge und ins
Herz. Das Herz wurde halb zu Eis und Kay sah nur noch Schlechtes. Kay
wollte auch nicht mehr mit Gerda spielen. Im Winter rief Kay zu Gerda:
“ Ich gehe mit den anderen Kindern rodeln.“ Und als Kay einen
weißen Schlitten sah, hängte er sich an ihn und der Schlitten
fuhr weg. Es war der Schlitten der Schneekönigin. Ein Jahr später
machte Gerda sich auf die Suche nach Kay, denn er war verschwunden. Gerda
ging in ein Boot und schmiss ihre Schuhe ins Wasser. Dabei sagte sie zum
Fluss: “Gib mir Kay wieder“, doch die Schuhe kamen zurück.
Da ergriff eine Strömung das Boot und riss es mit. Da sah Gerda ein
Haus. Dort lebte eine Zauberin. Sie hatte einen sehr schönen Garten.
Gerda fuhr sofort hin und begrüßte die Frau und erzählte
die Geschichte mit Kay. Eines Tages kämmte die Frau Gerda mit einem
goldenen Kamm. Darauf vergaß Gerda Kay. Auch die Roden sanken in
die Erde. Eines Tages sah Gerda die Rose auf dem Hut der Frau und sie
weinte, doch ein Tropfen fiel genau auf die Stelle wo mal eine Rose war
und die Rose schoss hoch. Da erinnerte sich Gerda und rannte weg in die
Stadt. Dort traf sie eine Krähe, die behauptete, sie hätte Kay
bei einer Prinzessin gesehen. Gerda rannte hin. Als sie im Schlafzimmer
ankam rief sie: „Kay, Kay!“ Die Prinzessin und der Prinz wachten
auf, doch das war gar nicht Kay. Dann erzählte Gerda die ganze Geschichte.
Da versprach der Prinz, dass sie eine goldenen Kutsche, Diener und einen
Kutscher kriegen würde. Am nächsten Morgen fuhr sie los. Doch
an einem Wald wurden sie überfallen. Alle wurden tot geschlagen,
nur Gerda wurde verschleppt. Doch ein Räubermädchen sagte: „Gebt
sie mir, ich will mit ihr spielen.“ Gerda erzählte auch ihr
die Geschichte. Da sagte das Räubermädchen: „Du kannst
auf dem Rentier reiten.“. Das tat Gerda dann auch. Am nächsten
Tag ritt wie weg. Auf dem Weg nach Norden zur Lappin. Doch die Lappin
sagte: “Ich kann euch nicht helfen. Ich kann nur etwas auf einen
Fisch schreiben.“ Damit ritt sie weiter zur Finnin. Als sie angekommen
waren kriegten sie heißen Tee. Dann ritten sie zum Schloss der Schneekönigin.
Da ging Gerda in den Garten. Dort kam ein heftiger Schneesturm, als Gerda
dann das Schloss betrat, sah sie Kay. Sie rannte zu ihm und weinte vor
Freude. Eine ihrer Tränen fiel auf Kays Brust und weil die Tropfen
so heiß waren, wurde das Herz wieder normal. Und dann weinte Kay
auch und die Splitter flossen aus dem Auge raus. Dann rannten sie weg.
Auf dem Rückweg trafen sie das Räubermädchen. Als sie wieder
zuhause waren, waren sie erwachsen.
Leander, 4R
|
|