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Individuelle Förderung

Individuelle Förderung ist unser pädagogisches Grundprinzip. Wir gehen aus von den Stärken der Kinder. „Alle gewöhnlichen Schüler haben außergewöhnliche Fähigkeiten“, sagte Andreas Schleicher, der internationale PISA-Koordinator der OECD, in einem Radio-Interview.

Somit bedeutet individuelle Förderung nicht nur die Kompensation bestimmter Defizite besonderer Schülergruppen. Sie braucht bestimmte Rahmenbedingungen der Schule (Schulstruktur, Organisation und Lehrmittelauswahl; vgl. Grundsätze unseres Deutsch- und Mathematikunterrichts) und der Gesellschaft.

Bei dem Begriff „Individuelle Förderung“ denken viele zuerst an besondere Kurse oder zusätzliche Arbeitsblätter. Dabei ist die Basis individueller Förderung die persönliche Ansprache der Kinder im Alltag. Das kann eine kurze Rückmeldung – mündlich oder schriftlich – zu einer Hausaufgabe sein oder ein aufmunternder Kommentar im Rahmen der Stillarbeit oder ein Lob für vorbildliches Verhalten im Anschluss an den Unterricht oder die klare Ansage, endlich mit der Arbeit zu beginnen. Diese Rückmeldung ist individuell und fördernd, da sie situativ stattfindet, abgestimmt auf die Möglichkeiten des jeweiligen Kindes.

Unsere individuelle Förderung reicht zudem von den unterschiedlichen Förderkursen in der Schuleingangsphase über materialgesteuertes, differenziertes und eigenverantwortliches Arbeiten in der Klasse (vgl. z.B. „Lesen und Schreiben”, „Mathematik lernen”, „Ästhetische Erziehung”) bis hin zu dem ausdifferenzierten Werkstattangebot.

Für unser Konzept erhielten wir von der Ministerin 2007 das „Gütesiegel Individuelle Förderung”.